Saaremaa-Tipps

Aktuelles von Saaremaa

 

02.04.2008:

Unser Abenteuer geht weiter. Wir haben jetzt fliessendes Wasser. Dazu noch in einer Superqualität. Die nächsten Renovierungsschritte sind geplant und werden gerade realisiert.

Hier gibt es ausführliche Infos: Saaremaa 2008 

 

19.12.2007:

Es geht weiter in Pahapili. Wir haben die Nachricht erhalten, dass unser Brunnen gebohrt wurde. 25 Meter tief in den Boden, jetzt sollte unser Wasser geniessbar sein. Die Bohrung war ein Risenspektakel in Pahapili. Die Fontaine schoss 20 Meter in die Luft. Schade, dass wir jetzt nicht da sind und unser neues fliessendes Wasser geniessen können.

 

03.12.2007:

Jetzt sind wir schon seit mehr als 4 Wochen zurück in Deutschland.

Was passiert als nächstes?
Den Winter werden wir dieses Jahr nicht auf Saaremaa verbringen, da das Haus dieses Jahr noch nicht winterfest ist. Nach der Schneeschmelze, spätestens im April, soll die nächste Ausbaustufe erfolgen:
- neues Dach
- neue Zwischendecke
- Dämmen der Fassade
- kompletter Innenausbau

Wann wir wieder dort sein werden, ist allerdings im Augenblick noch nicht klar. Wir werden berichten.

 

19.10.2007:

Heimfahrt Teil 1:

Mit dem Motorrad durch Estland

Das Motorrad ist schwer gepackt, heute abend geht es für Andreas mit der Fähre ab Riga zurück nach Deutschland.

Ich bleibe noh eine Woche und nehme nächsten Freitag die Fähre zur gleichen Zeit. Sonntag bis Mittwoch werde ich in Tallinn verbringen.

Im Augenblick gibt es im Haus nur mich und die Maus. Ich hatte eigentlich gedacht, dass wir das Problem nach der Estrichlegung los sind. Aber wahrscheinlich war noch eine im Haus, die jetzt keine Rückzogsmöglichkeit unter die Dielen mehr hat. Als ich heute morgen losgefahren bin, habe ich nochmals 2 Fallen aufgestellt und hoffe auf Beute.

16.10.2007:

typische Küstenstrasse auf Saaremaa, Estland 

Bald ist es Zeit, Abschied zu nehmen. Dies wird schwer fallen bei der grandiosen Natur, die es hier zu sehen gibt. Oben ist eine der typischen Küstenstrassen an unserer Nordküste. Man fährt durch einsame Wälder und links rauscht die Ostsee. Aber ein paar Tage bleiben ja noch.

15.10.2007:

Langsam wird es hier etwas ungemütlich. Wir hatten die erste Nacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Der Countdown läuft langsam, die vorletzte Woche ist bereits angebrochen.

Unsere Bauarbeiten gehen pünktlich voran. Heute wurde unser 5 Kubikmeter Abwassercontainer eingebaut. Am Mittwoch wird der Estrich in der zweiten Haushälfte gegossen. Dann ist für diese Saison erst einmal alles abgeschlossen.

Der neue Estrich und das vorbereitete Bad

Vielleicht fahre ich noch einige Tage nach Tallinn, bisher habe ich es noch nicht geschafft. Und Freitag in einer Woche geht dann endgültig die Fähre von Riga nach Lübeck.

09.10.2007:

Jetzt herbstelt es hier auch. Nach einigen wunderschönen und warmen Tagen ist jetzt stürmisches und kühleres Wetter angesagt.

Der Herbst auf Saaremaa, Estland

Das ist aber nicht so schlimm, so fällt dann der Abschied in etwas mehr als 2 Wochen nicht so schwer.

Heute passiert auf unserer Baustelle nichts. Morgen wird dann eine Haushälfte betoniert. Dann müssen wir die zweite Haushälfte räumen und die Dielen hier rausreissen. Dann kann der Rest mit Estrich versorgt werden. Die geplanten Arbeiten für dieses Jahr sind dann ersteinmal abgeschlossen.

 

05.10.2007:

Endlich passiert hier etwas. Die Baufirma hat das ganze Grundstück mit einem risiegen Bagger umgegraben. Von dem wildromantischen Garten sieht man im Augenblick nicht mehr viel.

unser Haus auf Saaremaa, Estland

Wir haben jetzt Frischwasserleitungen zu 4 Gebäuden. Das neue Pumpenloch kann allerdings erst gebohrt werden, wenn die Genehmigung von der Gemeinde vorliegt. Das kann angeblich bis zu 3 Monaten dauern.

Auch die Abwasserleitungen sind neu und verbinden 4 Gebäude. Hier warten wir allerdings für die Installation unseres Miniklärwerkas auch noch auf eine Genehmigung.

Die Stromleitungen sind auch neu. Alle 5 Gebäude inklusive oberirrdischer Keller haben jetzt einen modernen Sicherungskasten. Allerdings hat man uns nur einzige Steckdose gesetzt. Die nutzen wir mit diversen Mehrfachsteckern jetzt bis an die Kapazitätsgrenze.

Eine Haushälfte ist komplett entkernt. Auch der Holzboden ist raus. Die neue Dämmung liegt bereits. Der Beton kommt dann am Mittwoch, es gibt im Augenblick nur 2 Betonfahrzeuge auf der Insel.

 

 25.09.2006:

Seit Samstag ist das Wetter wieder wunderschön. Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir haben im Augenblick um die 20 Grad.

Ab dem 01. Oktober rücken endlich die Baumaschinen an. Dann geht es hier los. Es wird auch langsam Zeit. In den letzten Tagen konnten wir hier nicht mehr viel machen, das Haus ist entkernt, richtig gemütlich ist es jetzt nicht mehr.

 

16.09.2007:

Der Herbst macht sich inzwischen bemerkbar. Erste gelbe und rote Blätter zeigen sich an den Bäumen.  Auf der Insel ist eine merkbare Ruhe eingekehrt. Der September ist für einen Inselbesuch optimal. Man kann die wunderschöne Natur geniessen, die Wälder sind voller Pilze. Nachdem wir jetzt auch fast keine Pfifferlinge mehr sehen können, soll jetzt die Steinpilzzeit anfangen. Im Augenblick gibt es auch wilde Preiselbeeren, die Blaubeerzeit ist leider schon vorbei.

Die nächsten geplanten Renovierungsschritte sind jetzt klar, wir werden kurzfristig folgendes beauftragen:
- wir lassen einen neuen 25 Meter tiefen Brunnen bohren
- wir erneuern die komplette Elektrizität ab unserem Verteilerkasten zu allen Gebäuden
- wir lassen einen Abwassercontainer installieren
- wir lassen ein komplettes Fundament im Haus und in einem der Nebengebäude erstellen.
Die jetzige Kontruktion ist typisch und unser Mäusebesuch kein Wunder: Unter den Dielen gibt es nur eine Sandschicht. Ich möchte nicht wissen, was dort alles lebt. Aber nicht mehr lange.

Die Indoor-Internetversorgung funktioniert noch nicht. Die Antennenadapter paßten nicht. Wir werden jetzt wohl direkt duch die Hauswand gehen und das Antennenkabel direkt verlegen.

 

11.09.2007:

Unser 9 Kubikmeter Müllcontainer ist voll und abgeholt. Wir haben hierfür insgesamt 180 Euro bezahlt. Der Großteil der Kosten war allerdings für den Transport, da wir fast 50 Kilometer von der Basis des Entsorgers liegen.

Unsere tierischen Mitbewohner haben wir im Griff. Keine weitere Maus mehr gesichtet.

Heute wird die Sauna entmüllt und einer der Ställe, der schnell renoviert werden soll.

Bisher funktioniert der Internetempfang weiterhin nur unter dem Apfelbaum. Auf gutes Wetter sind wir angewisen. Wir haben uns zwar ein Antennenverlängerungskabel besorgt, die Stecker passen aber nicht. Bis zu unserem nächsten Besuch in Kuressaare hoffen wir also weiterhin auf Sonnenschein.

 

09.09.2007:

Das Wetter ist inzwischen recht wechselhaft. Einen Tag regnet es, am nächsten ist wieder Sonnenbrandgefahr. Grau in grau wie bei uns, ist es nie. Wenn es bewölkt ist, regnet es auch. Wenn es nicht regnet, ist der Himmel strahlendblau.

Nachts ist es jetzt aber schon kühler. Ohne Ofen wäre es schlecht. Da es jetzt kühler wird, haben wir ein neues Problem: Mäuse. 2 haben wir im Haus schon gefangen, ich hoffe, das waren die einzigen.

Das Angebot für unsere Sanierung liegt vor. Alleine für das Haus, einem neuem Brunnen und neue Elektroleitungen zu den einzelnen Gebäuden übersteigen die Kosten das, was wir in der ersten Phase ausgeben wollten.Jetzt müssen wir unsere Vorstellungen zusammenstreichen.

 

04.09.2007:

Endlich wieder online

Gerade haben wir das erste mal unsere Internetverbindung zum laufen gebracht. Jetzt sind Aktualisierungen wieder möglich und werden in Kürze auch wieder erfolgen.

Hier ein kurzer Üerblick, wie es uns bisher ergangen ist:

Leider hatten wir nach 2 Wochen einen Rückschlag. Das Auto hatte einen Totalschaden. Uns ist ausser einigen Schürfwunden durch die Airbags glücklicherweise nichts passiert. Ein neues Auto mußte also her. Ich bin zurückgeflogen,  habe ein neues Auto gekauft und bin mit der Fähre wieder hierhin gefahren. Dies hat zusammen eine Woche gedauert aber jetzt bin ich wieder hier.

Das Wetter war bisher genial. Meist Sonne bei 25 - 30 Grad. Wenn es mal geregnet hat, dann nur kurz. Wolken ziehen sehr schnell vorbei und es klärt sich in der Regel nach kurzer Zeit wieder auf. Nachts wird es jetzt aber schon merklich kühler. Einer der Öfen funktioniert aber sehr gut und damit läßt es sich gut aushalten.

Im Haus haben wir das absolute Chaos vorgefunden. Zunächst haben wir den Müll inklusive Mengen von Kleidung und Hunderte leerer Wodka-Flaschen entsorgt. Danach ca. 2 Tonnen Altmetall. Wir haben jetzt noch einen 9 Kubikmeter Container bestellt, um auch noch die letzten Reste loszuwerden. Im Augenblick entkernen wir das Haus und die Nebengebäude. Wir haben verschiedene Schichten von Tapeten, Zeitungen, Bitumenpappe und Sperrholz von den Wänden entfernt und stossen jetzt langsam auf den Orignalzustand.

An Neuaufbau ist im Augenblick noch nicht zu denken, wir versuchen hier zunächst etwas Grund reinzubekommen.

Das Brunnenwasser haben wir testen lassen und es ist im Augenblick noch nicht trinkbar. Wir schleppen also 5 Liter Trinkwasserkanister an. Wir müssen einen neuen Brunnen bohren lassen.

Alles dauert hier etwas länger und man muß viel Zeit und Geduld mitbringen.

Wir werden hier von allen sehr freundlich aufgenommen. Heute brachte uns ein Nachbarskind frische Pfifferlinge dazu einen Zettel, auf dem "echte Pfifferlinge" auf deutsch stand. Die können definitiv kein Deutsch und müssen das extra nachgeschlagen haben.

Unser Estnisch macht langsam Fortschritte, ein Grundwortschatz ist vorhanden, mit dem wir vieles Geschriebene schon verstehen können, mit dem Sprechen ist das aber noch so eine Sache.

Insgesamt geht es uns im Augenblick noch total gut. Surfen unterm Apfelbaum mit dem Meeresrauschen im Hintergrund läßt viele Einschränkungen, mit denen wir es hier noch zu tun haben, vergessen.

 
© 2012 die Ostsee Insel Saaremaa in Estland