Saaremaa Saaremaa kennen viele aus dem Kreuzworträtsel: Als Insel Ösel war sie lange Zeit bekannt. 50 Jahre lang war es sehr ruhig um Saaremaa. Wegen ihrer strategisch wichtigen Lage in der Ostsee war sie jahrzentelang sowjetisches Sperrgebiet. Selbst die Festland-Esten konnten nicht einfach hierher reisen. Die Isolation war ein Segen für die Natur. So kann man heute hier Landschaften antreffen, die an Märchen errinnern. Alte, natürlich gewachsene Wälder erwecken den Eindruck eines verwunschenen Waldes. Riesige rundgeschliffene Steine an den Stränden lassen uns staunen und die unendlichen Kräfte der Eiszeit erahnen, deren Spuren man hier noch finden kann. Saaremaa ist die zweitgrösste Insel in der Ostsee, nur Gotland ist noch grösser. Saaremaa liegt im Osten der Ostsee in der Bucht von Riga. Auf der anderen Seite der Ostsee lieft ungefähr Stockholm. In weniger als 4 Stunden kann man von hier sowohl Tallinn als auch Riga erreichen. Doch hat man einmal das Festland verlassen und Saaremaa betreten, öffnet sich hier eine eigene Welt. Die Zeit scheint zu stoppen, das hektische Leben einer Großstadt ist hier noch nicht angekommen. Mehr als einmal fühlten wir uns hier in die ca. 30 Jahre zurückliegende Kindheit versetzt. Saaremaa erstaunt zunächst durch die üppige und unberührte Natur. Wälder, die anscheinend bisher kaum jemand betreten hat und Vögel, die im Mitteleuropa kaum noch bekannt sind, gehören hier zum Alltag. Das moderne Leben ist hier bisher nur teilweise angekommen. Urlaub auf Saaremaa heißt, sich auf einige Zeit ohne eine einzige amerikanische Hamburgerfiliale einzustellen. Stattdessen locken frische Fische direkt aus der Ostsee, leicht geräuchert ein Genuss. Saarema ist die Insel, auf der die Häuser nicht abgeschlossen werden. Kein Wunder, denn jeder Kriminelle muß die Fähre zum Festland nehmen. Die Kriminalität ist daher verschwindend gering hier. Saaremaa ist die Insel, wo Mütter ihre Kinder in den Kinderwagen vor den Geschäften stehen lassen.In den frühen 70er Jahren war dies in Deutschland auch gelegentlich zu beobachten, seit diesen Tagen allerdings nicht mehr. Saaremaa ist ein Naturparadies. Die möglichen Freizeitaktivitäten sind sehr vielfältig. Wandern, radfahren, angeln, reiten und jagen sind hier in unberührter Natur möglich. Mit etwas Glück läßt sich hier gelegentlich ein Elch sehen, Im April und Oktober können Tausende von Zugvögeln auf ihrem Weg von Nord-Skandinavien in die Winterreviere beobachtet werden. Kuressaare
 Kuressaare ist eine nette Kleinstadt. Von den etwa 30.000 Inselbewohnern leben hier 15.000. Hier gibt es eine schöne Altstadt. Bemerkenswert ist die ehemalige Bischofsburg. Sie ist sehr gut erhalten und zu besichtigen.
Meteoritenkrater Kaali: Der Meteoritenkrater ist kreisrund. Der Einschlag des Meteoriten hat einen Erdwall entstehen lassen. Am Krater gibt es ein kleines Museum: Die Windmühlen bei Angla: Hier gibt es die grösste Ansammlung von hölzernen Bockmühlen und auch einer holländischen Mühle. Im Sommer kann das Innere der Mühlen auch besichtigt werden. 
Radfahren: Da die Insel sehr flach ist, der höchste Punkt erhebt sich gerade mal 50 Meter, ist dies ein Paradies für Radfahrer. Es gibt einen gut ausgebauten Radweg rund um die Insel. 
Reiten: Es gibt vielfältige Reitmöglichkeiten auf der Insel. Wellness: In Kuresaare gibt es einige Wellnesshotels. Hier kann man einfach auch mal nur einen Tag bei Massage entspannen. Angeln: Saaremaa bietet vielfältige Angelmöglichkeiten. Vogelinsel Vilsandi: Mit einem Schiff kann man kleinere Inseln vor Saaremaa besuchen und ein Vogelparadies erleben. Herrenhäuser: Auf Saaremaa gibt es einige lohnenswerte Herrenhäuser, die zur Besichtigung geöffnet sind. Strandurlaub: Unzählige einsame Buchten laden zum Sonnenbaden ein. Selbst in der Hochsaison findet man hier eine Bucht nur für sich alleine. 
Sauna: Estland ist ein traditionelles Saunaland. Eine mit Holz angefeuerte Sauna ist ein Erlebnis und nicht mit unserer Sauna vergleichbar. In jedem Falle testen, das ist Entspannung pur.
|